Gesundheitspsychologie

 

Die Rolle der Infektionen als Krankheitsursachen ist in den entwickelten Ländern stark zurückgegangen, dafür haben hier verhaltens- und psychologische Faktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Krankheiten deutlich an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang sind beispielsweise das Zigarettenrauchen, zu viel und falsches Essen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Stress, Bewegungsmangel und sozial ungeschicktes, feindliches Verhalten zu nennen. Studien gehen davon aus, dass bei den 10 häufigsten Todesursachen die Hälfte der Fälle auf falsche Lebensgewohnheiten zurückgeführt werden können.

Die Verhaltenstherapie konnte zeigen, dass Lernerfahrungen wesentliche Faktoren bei der Entwicklung, Aufrechterhaltung und Modifikation von vielen (körperlichen) Erkrankungen und (psychischen) Störungen darstellen.

Durch gezielte therapeutische Maßnahmen lässt sich der Einfluss der selbstschädigenden Lernerfahrungen reduzieren und es können gesundheitsfördernde Verhaltensalternativen herausgebildet werden.